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Drei erfolgreiche Jahre als Lobbyist für die Wetterau in Wiesbaden

Jörg-Uwe Hahn: „Ich setze auf Sieg, nicht auf Platz"
Wetterau:
Der heimische FDP-Landtagsabgeordnete Jörg-Uwe Hahn (Bad Vilbel) ist nunmehr seit drei Jahren Hessischer Minister der Justiz, für Integration und Europa und Stellvertretender Ministerpräsident. Seine politische Karriere begann 1977 im Wetterauer Kreistag. Hahn machte in einem Gespräch in Friedberg deutlich, dass die „letzten drei Jahre für die Bürgerinnen und Bürger des Wetteraukreises erfolgreich verlaufen seien".

„Auch in meiner neuen Funktion als Stellvertretender Ministerpräsident bin ich natürlich weiterhin Chef-Lobbyist für die Interessen der Bürger, der Kommunen und der Verbände meiner Heimat in der Wetterau", hob Jörg-Uwe Hahn hervor.

Jörg-Uwe Hahn feiert am 05. April auch sein 25jähriges Dienstjubiläum als Mitglied des Hessischen Landtages.

Im Zuge der Infrastruktur habe sich gerade in den vergangen drei Jahren vieles getan. So erinnerte der heimische Liberale an die Nordumgehung Karben im Zuge der L 3351. „Es ist uns trotz finanzieller Engpässe nunmehr gelungen, mit der Stadt Karben eine Vereinbarung unterschriftsreif zu haben. Danach kann die Realisierung des Vorhabens, immerhin 15 Millionen Euro Bau- und Grunderwerbskosten, durchgeführt werden. Hier hat wieder einmal die Kreativität sowohl der heimischen Kommunalpolitiker als auch die enge Verbindung zum hessischen Wirtschaftsministerium geholfen", betonte Hahn.

Dass der Bau der Ortsumfahrung Wöllstadt nun endlich grünes Licht bekommen habe, sieht der FDP-Politiker ebenfalls als einen Erfolg auch seiner Lobbyarbeit in Wiesbaden, „noch mehr aber in Berlin", an.

So erinnerte Hahn daran, dass ihn Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer in den letzten Monaten bei entsprechenden Treffen immer wieder begrüßt habe mit der Maßgabe. „Bitte sprechen Sie nicht wieder das Thema Wöllstadt an"!

Jörg-Uwe Hahn hob hervor, dass nicht nur die guten Beziehungen auch anderer heimischer bürgerlicher Politiker in Berlin zu dem Erfolg geführt hätten. Besonders wichtig war es, dass zusätzlich eine Milliarde Bundesmittel für Infrastruktur zur Verfügung gestellt wurden. „Dieses war in der FDP auf Bundesebene lange umstritten, ich konnte dort natürlich auch meinen Einfluss als Mitglied des Präsidiums geltend machen".

Abgerundet wird die Aufzählung der Infrastrukturmaßnahmen durch den Neubau der K11 im Zuge der Südumgehung Nieder-Rosbach und einer Vielzahl von Radwegen, die im Wetteraukreis in den letzten Jahren ausgebaut wurden.

So seien ca. fünf Millionen Euro in den Vulkanradweg als Teil des Bahnradweges Hessen, ca. 2,2 Millionen Euro in den Limesradweg als Teil des Weltkulturerbes und weitere 2,1 Millionen Euro in den Niddaradweg als Teil des Hessischen Radfernweges bereits beschlossen. „Das Land Hessen unterstützt den Ausbau des Radroutennetzes im Wetteraukreis durch den Bau von Radwegen an Bundes- und Landesstraßen, allein in den letzten 3 Jahren wurden dafür fast 2,5 Millionen Euro an Bundes- und Landesmittel aufgewandt.

Infrastrukturmaßnahme von besonderer Bedeutung sei darüber hinaus der S-Bahn-Ausbau mit dem dritten und vierten Gleis zwischen Bad Vilbel und Friedberg. Hier sei nunmehr das öffentliche Anhörungsverfahren vom Regierungspräsidium in Darmstadt begonnen worden.

„Auch wenn ich persönlich sehr betroffen bin, eine Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs für die Bürgerinnen und Bürger im Wetteraukreis und darüber hinaus muss es dringlich geben, damit entlasten wir  natürlich auch die Straßen".

Als weiteren Schwerpunkt seiner Tätigkeit in den letzten drei Jahren für den Wetteraukreis sei das zur Verfügung stellen von Mitteln aus dem Konjunkturprogramm gewesen. Der Liberale hob hervor, dass als einziges Bundesland Hessen unter der Regierung von CDU/FDP-Verantwortung ein eigenes Konjunkturprogramm zur Behebung der Folgen der Finanzkrise aufgelegt habe.

„In den Wetteraukreis sind aus diesem Landesprogramm 57.732.793 Euro geflossen, zusätzlich kamen noch 28.781.535 Euro Mittel aus dem Bundesprogramm dazu. Hier danke ich ausdrücklich insbesondere der Kreisverwaltung, aber auch vielen kommunalen Mitarbeitern, dass dieses Geld sinnvoll insbesondere im Bereich des Ausbaus der Schulen, der Dorfgemeinschaftshäuser und der Energieeinsparung eingesetzt wurde. Der Wetteraukreis ist vorbildlich bei der Umsetzung dieses Programmes gewesen".

 

 

 

Als dritten Schwerpunkt nannte der heimische FDP-Politiker, dass im vergangenen Jahr das Keltenmuseum auf dem Glauberg eingeweiht werden konnte. Seit über zehn Jahren habe er sich zu Beginn gemeinsam mit der ehemaligen Wissenschaftsministerin Ruth Wagner und dem ehemaligen Ministerpräsidenten Roland Koch für den Bau des Museums eingesetzt.

„Es gab viele Höhen, es gab aber leider fast genauso viele Tiefen. Es mussten richtig dicke Bretter gebohrt werden, damit nunmehr diese kulturelle Besonderheit in der Wetterau Anziehungspunkt auch für Touristen und damit für die Wirtschaft ist. Ich freue mich, dass die Bevölkerung gerade des Ostkreises diese Investition der CDU/FDP-Landesregierung als besondere Unterstützung für eine weitere Entwicklung dieses Gebietes ansieht".

Nicht nur für den Wetteraukreis, sondern für ganz Hessen gelte, dass die Priorität Bildung weiter auf der Tagesordnung ganz oben stehe. „Im Wetteraukreis haben wir bereits eine Lehrerversorgung von über 100%, zu Beginn unserer Arbeit 1999 waren es gerade einmal 80%. Hier ist vieles in die Qualität des Unterrichts durch gut ausgebildete Lehrer geflossen. Mit dem Wolfgang-Ernst-Gymnasium in Büdingen haben wir darüber hinaus auch in unserem Gebiet eine Schule, die den großen Schritt in die Selbstständigkeit als Pilotprojekt angetreten hat".

Abschließend machte der FDP-Politiker gemeinsam mit der FDP-Kreisvorsitzenden Elke Sommermeyer deutlich, dass man bei den Wetterauer Liberalen davon ausgehe, in zwei Jahren erfolgreich die Landtagswahl abgeschlossen zu haben". Wir haben vieles für die Bürgerinnen und Bürger getan. Die Zufriedenheit mit der Arbeit der CDU/FDP-Landesregierung wird bei jeder Umfrage immer deutlicher. Nachdem nunmehr zu der FDP wieder viele Besucher, z. B. beim Neujahrsempfang, kommen, werden danach auch die Umfrageergebnisse und in zwei Jahren das Wahlergebnis wieder hervorragend", fassten Elke Sommermeyer und Jörg-Uwe Hahn die Stimmung vor Ort in der Wetterau zusammen.

Nach heutigen Planungen sei klar, dass die Wetterauer FDP mit den drei Landtagskandidaten, Jörg-Uwe Hahn (Südkreis), Peter Heidt (Westkreis) und Wolfgang Patzak (Ostkreis) auftreten werde.



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FDP Wetterau - Kreisverband und Kreistagsfraktion


09.02.2012

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