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Fortschritt für den Kunden

Fahrgastbeirat und traffiQ begrüßen neuen durchgängigen U-Bahn-Zug
Frankfurt:
Der Fahrgastbeirat Frankfurt am Main und die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ haben den neuen U-Bahn-Wagen vom Typ U5-50 als Fortschritt für den Kunden begrüßt. Das neue Modell war am Freitagnachmittag im Rahmen einer Werkstatt-Führung für den neu konstituierten Aufsichtsrat der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) vorgestellt worden.

Die 50 Meter langen U-Bahn-Züge - zwei kurzgekuppelte, durchgängig begehbare U-Bahn-Wagen - sind für den Nahverkehr der Stadt Frankfurt eine Premiere: Die Fahrgäste profitieren gegenüber dem bekannten, 25 Meter langen U5-25 von sechs zusätzlichen Sitzplätzen und insbesondere von mehr Transparenz und sozialer Kontrolle.

Dies gilt vor allem abends, wenn auf den meisten U-Bahn-Linien nur noch Zwei-Wagen-Züge im Einsatz sind: Denn neben Sprechanlagen und Videoüberwachung wird auch die durchgängige Begehbarkeit das subjektive Sicherheitsgefühl erhöhen. Für die VGF bedeutet der 50 Meter lange U5-50 die Einsparung von zwei Fahrerkabinen und damit die Vermeidung zusätzlicher Kosten für die technischen Ausrüstungen.

Die VGF hat mit dem kurzgekuppelten U5-50 eine Idee verwirklicht, die traffiQ in die Diskussion gebracht hatte, um trotz der heute notwendigen großzügigen Sondernutzungsflächen (für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen) noch möglichst viele Sitzplätze bieten zu können. Deren Geschäftsführer Hans-Jörg von Berlepsch verlieh am Freitag seiner Freude über die reibungslose Zusammenarbeit Ausdruck: „Mit diesem U-Bahn-Fahrzeug geht Frankfurt einen neuen Weg - er ist wirtschaftlich günstig und bringt den Fahrgästen Vorteile."

traffiQ ist in die Beschaffung neuer Fahrzeuge für den städtischen Nahverkehr eingebunden, da sie Beförderungskapazitäten und Anforderungen aus Fahrgastsicht definiert. Grundlage sind dabei auch die Wünsche des Frankfurter Fahrgastbeirats, der schon intensiv in die Entwicklung des U5-Solowagen eingebunden war. Zu den besonderen Anliegen des Fahrgastbeirats gehören neben der kontrastreichen Farbgebung für Sehbehinderte vor allem auch die großzügigen Sondernutzungsflächen, die Platz für Rollstuhlfahrer, Kinderwagen und Fahrräder bieten.

„Der ungehinderte Durchgang durch den gesamten Zug ist für die Fahrgäste ein weiterer, klarer Pluspunkt", erklärt Michael Schmidt, Sprecher des Fahrgastbeirats. „Seit der Auslieferung des neuen Straßenbahnwagens vom Typ ‚S' erfüllen die Frankfurter Schienenfahrzeuge nahezu alle unserer Wünsche.

13.02.2012

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